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Fernsehen…. wie wir.

Ich war die vergangenen Wochen leider dazu gezwungen mich mit dem Thema Fernseher, ORF, UPC und auch Online-Streamingdienste auseinanderzusetzen.

Fakt ist, dass wir nur noch Fernsehen, wenn die Kinder schon schlafen. Dh unsere Fernsehzeit variiert abends zwischen halb 9 – 9 bis 10 spätestens 11 Uhr. Je nachdem wann die Kinder endlich schlafen und wie müde wir sind. Seit fast 2 Jahren haben mein Freund und ich keinen 20:15 Film mehr zusammen gesehen – also komplett von Anfang an.

Vor 2 Monaten, als ich mal wieder den Film, den ich so gerne gesehen hätte, nicht gesehen habe, weil Kind 2 erst um 9 schlafen ging, haben wir beschlossen, dass auch wir die Neuzeit des Online-Streamings betreten müssen.
Also wurde am gleichen Abend noch Amazon-Prime bestellt, auf dem TV Gerät angemeldet und schon waren wir Online-Filme-Streamer .

Endlich. Auch.

„Wir sind im Online-Streaming Himmel“ – das habe ich dem UPC Mitarbeiter am nächsten Tag telefonisch mitgeteilt, als ich unsere Kabelkündigung bekannt gegeben habe. Er war übrigens nicht besonders überrascht – aber vielleicht war es ihm auch einfach nur egal.

Und so schön hätte es sein können – schlafende Kinder, ein guter Film, ein Gläschen Wein …. und dann: ein RIESIGER weisser Streifen am rechten Bildschirmrand unseres Fernsehers. Flackernd. Mal größer, mal kleiner…. nicht zu übersehen. Nicht zu ignorieren. Ganz kurz habe ich versucht meinen Freund davon zu überzeugen, dass dieser Streifen nicht soooo störend ist. Aber nachdem sich 3 Tage später auch die Farben veränderten, wurde ich schon mit Produktempfehlungen und Sonderangeboten zu den neuesten Fernsehmodellen aus dem Netz von ihm überhäuft.

Doch ich stellte mir eine Frage- musste es wirklich ein neuer Fernseher sein? Würde nicht auch ein Monitor reichen? Denn hätten wir nur einen Monitor, dann bräuchten wir auch keine GIS mehr bezahlen und dann würden wir ja noch mehr sparen.
Die Eurozeichen in meinen Augen leuchteten und freudestrahlend erklärte ich, dass wir nur einen Monitor kaufen müssten und keinen Fernseher und somit Geld sparen.

Als technisches Nackerpatzerl habe ich natürlich keine Ahnung was ein Monitor in der Größe eines Fernsehers (so wie wir ihn wollten) kosten würde. Ehrlicherweise dachte ich auch, dass ein Bildschirmmonitor billiger sein müsste – er hat ja keine weiteren Funktionen. Nicht mal Lautsprecher. 🙂
Wie gesagt – technisches Nackerpatzerl. So wurde ich also belehrt, dass ein Monitor eine viel höhere Bildqualität liefert und das ein Monitor in der Größe eines Fernsehers ein Vermögen kosten würde.

Also wir haben jetzt einen neuen Fernsehen, keinen Monitor. Dafür riesig. An die Wand montiert, damit die Kinder ja nicht rankommen. Und müssen immer noch die GIS zahlen – was ich total unfair finde, weil ich ja eh nie ORF schaue.

Aber vielleicht liest ja ein super schlauer Ingenieur meine Blog und baut bitte endlich einen leistbaren Monitor (ohne den ganzen supertollen Bildschirm-Auflöse-Schnick-Schnack), der Bitte dann auch einen gescheiten Controller hat und nicht diese altbackenen Fernbedienungen. Bitte. Danke.

Und bis dahin muss ich halt weiter meinen Beitrag zahlen zu „Fernsehen…. wie wir“

cu xxx Fräulein Wien

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