Kinder/Toddlers

10 Dinge die Erstlings-Eltern sich nicht kaufen müssen.

Wenn man das erste Mal schwanger und schon in großer Vorfreude auf  das Kind ist, versucht man/Mama die Zeit rascher zu überbrücken, indem alles für das Kleine schon im Vorfeld organisiert ist.
Und wie ich  es geliebt habe schwanger im Internet zu recherchieren, was man alles braucht, wie andere Eltern es machen, auf was man achten soll….. aber eines hat mir gefehlt: Eine ehrliche Liste mit Dingen die man sich auch sparen kann. Daher habe ich bei meinen Mädels nachgefragt, was sie als besonders unnötigen Kauf in der Schwangerschaft empfunden haben.

Hier unsere Top 10 Liste:

1. Das Kinderzimmer

Natürlich braucht euer Kind irgendwann ein Kinderzimmer. Aber sicher nicht in den ersten 1-2  (3?)Lebensjahren. Es wird bei euch im Zimmer, ja wahrscheinlich sogar im Bett schlafen. Und es wird  – wie alle anderen Kinder dieser Welt – im Wohnzimmer neben dir spielen.
Unser Kinderzimmer wurde erst „gebraucht“ als wir begonnen haben, dass Emily lernen soll im eigenen Bett zu schlafen. Und da war sie 1 1/2 Jahre. Gespielt wird immer noch meistens bei uns im Wohnzimmer. Und sie ist jetzt schon fast 3 Jahre.
Also kein Stress liebe schwangere Mama wenn das Zimmer noch nicht fertig ist.
Investiert lieber in einen guten Rausfallschutz fürs Elternbett oder ein Kinderbett, dass ihr neben euer Elternbett stellen könnt. Sollte wenig Platz sein, empfiehlt sich ein Babybeistellbett – aber daran denken: nach einem halben Jahr ist das eurem kleinem Schatz zu klein (gilt auch für Wiegenbetten).

2. Wickeltisch: 
Bei uns in der Mädelsrunde scheiden sich die Geister, ob es einen Wickeltisch braucht oder nicht. Wenn du ausreichend Platz hast und es dir wichtig ist bequem zu wickeln, dann investiere in einen Wickeltisch. Es geht aber theoretisch auch ohne. Viele Mamas wickeln ihre Kinder an den unterschiedlichsten Plätzen: Couch, Boden, Bett, Kinderwagen, Teppich…. wo es halt grad passt.

3.Hübsche Wickelunterlagen:
Vollkommen unnötig und hier sind sich alle einig: schön designte Wickelunterlagen.
Es gibt sie in so unfassbar hübschen  Designs. Mit Punkten ; Sternen ; Tieren… was man so möchte. Aber du wirst dieses Design nie sehen – weil alle Mamas auf die Wickelauflage ein Handtuch legen , damit das Kind nicht auf der kalten Polyesterauflage liegen muss.
Somit – es reicht eine einfache, schlichte Wickelunterlage – investiert euer Geld lieber in flauschige Handtücher.

4. Babybadewanne:
Ihr habt eine großen Kübel? Perfekt. Oder eine große Wäschewanne? Noch besser.
Ein normal großes Waschbecken? Wunderbar.
Ganz im ernst – Babybadewannen sind nicht wirklich notwendig. Gerade ganz am Anfang sind sie noch so  klein, da können sie so ziemlich überall gebadet werden. Und wenn sie größer sind, möchten sie eh mit euch zusammen in der großen Wanne baden.
Und wenn sie noch größer sind und Geschwister haben, dann geht sowieso der richtige Badespass los. Bedeutet: Mama hat statt 14 verschiedenen nur noch eine Duschseife, aber dafür ist der freie Platz mit Quietscheenten und Gießkannen vollgeräumt.

5. Windeleimer:
Ach die Grundsatzentscheidung: Windeleimer ja oder nein. Falls ja, Model deluxe mit eigenen Windelsackerln um 10 Euro (ja sowas gibt es!!)  oder der einfache Kleine mit Deckel. Auch hier sind wir uns jetzt nicht alle einig. Ich kenne weniger Eltern mit Windeleimer als ohne . Die Frage die ihr euch vorher stellen solltet: Wie viel Mehraufwand ist es, die Windel gleich mitzunehmen und in den Hausmüll zu geben?
Und bei „Großen“ Windeln: rausstinken wird es dort und da. (vor allem bei größeren Kinder) 

6. Sterilisationsgerät
Gut, dazu muss ich sagen, dass Sterilisationsgerät und ich hatten von Anfang an schon einen sehr schlechten Start.  Ich hatte das Sterilisationsgerät über Willhaben gekauft und bekam in einer Philips Verpackung einen NUK Sterilisation …. da kann man dieses Teil ja nur hassen.

Aber abgesehen davon, dass dieses Gerät mich danach immer an meine Kaufdummheit erinnert hat, habe ich nie eine Verwendung dafür gehabt. Natürlich habe ich es schon in der Schwangerschaft gekauft und als meine Baby noch eine Stillbaby war, brauchte ich weder Flascherl noch Schnuller.
Als das Baby dann endlich ein Flaschenbaby war habe ich die Fläschchen immer in einem großen Topf ausgekocht. Jetzt (zweites Kind und so) kommen die Milchflaschen überhaupt nur noch in den Geschirrspüler und Schnuller und Flaschenaufsätze werden abgewaschen und zum Schluss in einer leeren Schüssel mit kochenden Wasser übergossen.

7. Milchpumpe:
Bitte auf gar keinen Fall kaufen. Die besten Geräte gibt es für 3 Monate zum Verleih auf Krankenschein. Einfach im Spital oder bei der Hebamme nachfragen. Und falls das Stillen im Spital funktioniert – nicht gleich losrennen und die Milchpumpe für Zuhause holen.   Lasst euch Zeit bis ihr wirklich mal abgepumpte Milch braucht, also in einigen Monaten erst.
PS: Milchabpumpen ist übrigens genauso schrecklich, wie es sich anhört und aussieht.
PPS: Es gibt eigene Muttermilchbeutel. (ja, auch sowas gibt es!!)
PPPS: Ich hatte für den Notfall immer eine Pre-Milch zuhause 🙂

7. Babywaage:
lasst euch ja nicht verrückt machen. Wenn euer Kind normal trinkt, braucht ihr keine Babywaage zuhause. Außerdem könnt ihr bei Eltern-Kind-Treffs gratis wiegen. Oder auch bei vielen Kinderärzten.

8 Spielsachen: 
Ach, was gibt es doch für tolle Spielsachen schon für die Allerkleinsten. Da blinkt und hupt es an allen Ecken und Enden.
Aber eine sehr erfahrene Freundin von mir hat es so formuliert:
“ Das Baby spielt mit dem , was es interessiert. Das sind anfangs Mamas Nippel, dann Papas… später noch Mamas Augen, Nase und Mund.“
Und viel treffender kann man es nicht formulieren. Also kein Stress, wenn eure Wohnung nicht schon überquillt mit Spielzeug. Nichts wird anfangs benötigt und wartet doch einfach mal ab, was ihr so geschenkt bekommt.
Tipp: Wir hatten nur eine Spieluhr – diese habe ich dem Baby (natürlich nur dem Erstgeborenen) immer abends vorm schlafengehen noch im Babybauch vorgespielt in der Hoffnung, dass sie es als Neugeborene dann wieder erkennt und sich beruhigt.
(Nachtrag: Gewünschter Effekt konnte nicht statistisch nachgewiesen werden :))

9.Hübsche & gleichzeitig teure Kleidung:
Soll ich euch verraten, wie das läuft? Ihr kauft um ein Schweinegeld etwas total Hübsches. Es schaut ja auch so niedlich aus: das kleine Hemdchen, die süßen Rüschenkleider oder die Babyschuhe. Dann warte ihr ewig auf eine passende Gelegenheit und hofft  inständig, dass ihr es schafft, dass Kind ein paar Mal zu fotografieren, bevor Spagettiflecken oder Heidelbeeren an dem tollen Outfit kleben.
Und gebt euch KEINE Illusionen hin, viel öfters wird das teuere Teil nicht getragen. Denn mit viel Pech, passt es schon 2 Wochen später nicht….

So, das waren unsere Top 10 der Dinge die ihr eigentlich nicht braucht.Jedoch versprach ich euch in Kürze die Zusammenfassung von:
10 Dinge die Erstlings-Eltern sich unbedingt zulegen sollten,

Bis dahin, alles Liebe;

Euer Fräulein Wien

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