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Warum ich Pinterest liebe und damit Mr. D in den Wahnsinn treibe….

Ich habe mit 2 kleinen Kindern nicht besonders viel Freizeit, aber wenn ich ein wenig Zeit habe, dann ist eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen auf Pinterest durch all die Bilder zu surfen. Ich suche hier gerne Ideen zum Basteln, Backen und Dekorieren. Aber am allerliebsten hole ich mir Inspirationen rund ums Einrichten & Wohnen.
Und wer Pinterest kennt der weiß auch, dass man hier von einer Idee zur nächsten Idee springt. Und so dauert es nur kurze Zeit um wissen, dass du unbedingt 3 Pompons fürs Kinderzimmer basteln musst, dass dein Vorratsschrank mit den „10 neuen Tipps zum Einrichten“ doppelt so viel Platz hätte, dass dein Schlafzimmer eine indirekte Beleuchtung braucht, dass du dein Bücherregal ausmisten musst und dass das Sofa in der falschen Ecke steht.
Mein grosses Problem mit Pinterest ist ja, dass ich – wenn ich mal eine Idee habe – diese sofort umsetzen möchte. Dh. ich überlege nicht 1-2 Tage, wie ich etwas am Besten angehe  – nein, meistens starte ich, sobald ich eine freie Minute habe.

Dies hat in unserer Beziehung leider schon so zu einigen – nennen wir es „Uneinigkeiten“ – geführt.
Mr.D war beispielsweise nicht besonders amüsiert darüber, dass ich im Vorzimmer den alten Schuhschrank mit dem neuen Vorratsschrank getauscht hatte, weil ich so mehr Schuhe unterbringen konnte. Leider hatte aber seine (riesige) Arbeitstasche nun im Vorzimmer keinen Platz mehr und steht seither im Abstellkammerl. Aber Schuhe sind nun mal wichtiger!!!
Auch kam Mr. D mal nachhause als unsere Bücherregale mitten im Wohnzimmer standen, die Couch auf der gegenüberliegende Seite und das Internetkabel aus der Sesselleiste gezogen war. Ich gebe zu, die Umräumaktion vom Wohnzimmer hätte geordneter ablaufen können. Denn leider hatte mich mitten drinnen die Kraft verlassen und Mr D. musste seine Mittagspause mit Möbelrücken verbringen.
Schlussendlich wirkt aber das  Wohnzimmer durch die neue Anordnung offener und größer.

Wöchentlich sehe ich auf Pinterest neue Ideen zum Thema „Ordnung halten“ – da räume ich mal hier den Küchenschrank um und Mr. D sucht in Folge 3 Wochen lang immer wieder Salz und Zucker. Oder ich organisiere unserer Kleiderschrank neu, lege die Sachen wie Marie Kondo zusammen – und schwupps mehr Platz. Mr D findet zwar um 6 Uhr morgens seine Boxershorts nicht mehr und flucht über mich  – aber mehr Platz ist mehr Platz.

Neben „Dingen umräumen“ ist eine weitere Lieblingsbeschäftigung von mir zu versuchen, dass wir einen minimalistischen Wohnstil haben. Zugegebenermassen mit 2 kleinen Kindern und 15 Kisten Spielzeug ein sehr ambitioniertes Projekt, aber mit kleinen Schritten nähern wir uns dem Ziel. Sehr kleinen Schritten.
Dank Mr. D sehr sehr kleinen Schritten.
Denn um einen minimalistischen Wohnstil zu haben, fängt es damit an, sich von einigen Dingen zu trennen – sprich auf gut deutsch: „Ausmisten“. Und ich muss bei Mr. D die Dinge die ich ausmisten will, immer vorbeischmuggeln. Denn Mr. D trennt sich nämlich von nichts was noch funktional ist – auch wenn es unnütz, ungebraucht oder hässlich ist. In den Jahren unserer Beziehung habe ich gelernt, ich muss jedes Ding durchdiskutieren, was raus soll….. außer er sieht es einfach nicht 🙂

Aber mit Pinterest und den perfekten Wohnungsbildern ist das ja so eine Sache.
Neben dem Ausmisten und Umräumen ist Pinterest DIE Inspirationsquelle für Kinderzimmer Ausstattung. ICH LIEBE ES. All die Baldachin(s), Holzregale, Wolkenlampen, Schwanen-Hängefiguren und Wimpelketten. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Alles ist einfach nur soooo schön. Und ich wollte es auch ein bisi „so schön“ haben – als Mr. D aber die Rechnung für die Kinderzimmerbilder gesehen hat, was es nicht mehr so schön. Etwas überrascht war er auch, dass ich eine Aufbewahrungssack aus Papier für 20 Euro gekauft habe (seine Worte waren „20 Euro für einen Papiersack, echt jetzt?“).
Sein einziges Veto hat er dann aber bei der Hasenlampe Miffy um 180 Euro gegeben. Gut, wir haben 3 verschiedene Lampen, PLUS eine indirekte Beleuchtung beim Bett – aber schön wäre die Miffy Hasenlampe dennoch gewesen.

Aber auch wenn ich Mr. D mit all meinen Umräumaktionen manchmal in den Wahnsinn treibe und er bei uns zuhause eh generell alles suchen muss, so liebt er mich – tief in seinem Herzen – auch für diese Macke. Und er hat mir ausserdem angedroht,
nachdem auch schon das Kinderzimmer und das Schlafzimmer getauscht worden war, das Wohnzimmer einmal komplett verrückt wurde und alle Nebenräume regelmässig neu organisiert werden – sollte es ihm doch jemals zuviel werden, dann bekommen wir nur noch unverrückbare Möbel und Regale 🙂

Alles Liebe,
xxx euer Fräulein Wien

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